Funktionsweise: AmadeusStorno / Systembuchung

Der im System vorgegebene und bereits angelegte Finanzweg -10 unterscheidet sich je nach genutzter Kassenversion und Anbindung:

  • Versionen unter 1.8.3: Der Finanzweg wird als „AmadeusStorno“ angezeigt (nur sichtbar, wenn LINA nicht das führende System ist).

  • Versionen ab 1.8.3: Der Finanzweg wird als „Systemumbuchung“ bezeichnet (sofern LINA als führendes System eingestellt ist).


Technische Hintergründe und TSE-Konformität 

In älteren Systemstrukturen (z. B. Amadeus II) wurden Anzahl und Preis eines Tisch-Eintrags bei Statusänderungen, etwa durch Monitoring, Artikelupdates (z. B. Setzen eines Hausbons) oder Splittvorgänge, direkt im bestehenden Datensatz überschrieben.

Da bei einer Belegerstellung mit Technischer Sicherheitseinrichtung (TSE) alle sicherheitsrelevanten Felder (wie Menge oder Einzelpreis) kryptografisch abgesichert sind, darf ein bestehender Datensatz im Nachhinein nicht mehr einfach verändert werden.


Prozessablauf bei Systemumbuchungen / Stornierungen:

  1. Sobald ein TSE-relevantes Feld angepasst wird, führt das System automatisch ein Storno des ursprünglichen Artikels durch.

  2. Im Anschluss wird der Artikel mit den aktualisierten Daten neu boniert.

  3. Das AmadeusStorno verhält sich im Hintergrund nahezu identisch zu einem Sofortstorno, mit dem entscheidenden Unterschied, dass der Vorgang vollständig auf der TSE abgesichert wird.

  4. Falls auf dem betroffenen Artikel bereits Zahlungsarten (Tender) erfasst wurden, werden diese, je nach Konfiguration deiner Betriebsparameter, ebenfalls automatisch storniert und neu angelegt