Die Grundeinrichtung einer ATouch2-Touchkasse legt das technische Fundament für eine stabile und performante Kassenumgebung im Gastronomiebetrieb. Neben der korrekten Anlegung der Kasse in LINA mit dem spezifischen Schnittstellen-Typ und den passenden Treibern spielt die Konfiguration des Log-Levels eine entscheidende Rolle. Über das Log-Level steuerst du, wie detailliert das Kassensystem Systemereignisse, Eingaben und Fehlermeldungen protokolliert. Eine optimale Abstimmung schützt den Speicherplatz deiner Hardware und stellt sicher, dass Techniker im Bedarfsfall zielgerichtet auf Diagnose-Daten zugreifen können.
| Benötigtes Recht: | GF-Ansicht und Mein Laden |
| Benötigte Version: | ab Version 1.8.4 |
Inhaltsverzeichnis
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Übersicht
Um die ATouch2 einsatzfähig zu bekommen, muss in LINA eine Kasse mit einer beliebigen Seriennummer und dem Terminaltyp QUIC-JSON angelegt werden.
Wie du eine Kasse anlegst zeigen wir dir in diesem Handbuchartikel: Kasse anlegen in LINA
Kassentreiber
Auf der Kasse selbst müssen die aktuellen (Version 10.0.14) MS POS Treiber installiert sein. Die Treiber können über nachfolgenden Link heruntergeladen werden: .NET Desktop Runtime 10.0.14.
Einstellen der Log-Levels auf der Kasse
Im Verzeichnis der ATouch2 kann (und sollte!) das Loglevel eingestellt werden. Dazu gehst du in LINA unter:
- Config
- Ladenstammdaten
- POS Einstellungen.
Dort stellst du in der Kachel POS Einstellungen (1) im Feld Loglevel (2) das gewünschte Level ein. Anschließend klickst du auf Speichern (3), damit dies auch gespeichert wird.
(POS Einstellungen - Loglevel)
Die verschiedenen Loglevel werden so erklärt:
| Funktion | Erklärung |
| TRACE | Entspricht fast einem Tastaturprotokoll. Jedes ASQL-Kommando, jeder Aktion an der ATouch2 erzeugt einen Eintrag im Logfile. Sollte nicht produktiv eingesetzt werden, nur falls Fehler auftreten. Logfiles können sehr groß werden! |
| DEBUG | Zusätzlich zu den normalen Informationen werden auch detaillierte Meldungen zur internen Verarbeitung protokolliert. Das hilft bei der Fehlersuche, erzeugt aber mehr Logeinträge und kann die Logs schnell vergrößern. |
| INFO | Keine ASQL-Kommandos mehr, aber immer noch recht viele Einträge bei fast allen ausgeführten Aktionen. |
| WARNING | Es werden nur Fehler und Warnungen ausgegeben. Warnungen sind z.B. ein konfiguriertes Kundendisplay, es ist aber keines angeschlossen oder es wurde keines erkannt. |
| ERROR | Gibt nur Fehler aus. Empfohlene Einstellung für Produktivsysteme. |
So siehts im Gastro-Alltag aus
An einer Kasse tritt ein Fehler nur gelegentlich auf. Im normalen Betriebslauf ist nicht genug zu sehen, um die Ursache zu erkennen.
Die Lösung: Du stellst das Loglevel für die Fehlersuche vorübergehend detaillierter ein. Bei der Android-Anwendung kannst du zum Beispiel Debug wählen: Dann werden Debug-, Info-, Warn-, Error- und Fatal-Meldungen erfasst. Bei ATouch2 kann Trace sehr viele Details liefern, sollte aber nicht dauerhaft im Produktivbetrieb laufen, weil die Logdateien groß werden können.
Der Vorteil: Du sammelst gezielt mehr Hinweise, um den Fehler einzugrenzen, statt im Dunkeln zu suchen. Sobald die Fehlersuche abgeschlossen ist, stellst du das Loglevel wieder auf die für den Produktivbetrieb empfohlene Einstellung zurück.
FAQs
Unter FAQs findest du die am häufig gestellten Fragen zu diesem Thema.
Wie lade oder lösche ich Logdateien?
Bei der Android-Anwendung beschreibt die Doku FTP-Einstellungen und das Löschen von Dateien, sofern die nötigen Rechte vorhanden sind.