Das Monitoring-System in Amadeus II bildet die Arbeitsabläufe in einer Küche, Schenke oder Theke ab und kann die Ausgabe von Bons komplett oder teilweise ersetzten. Dadurch werden viele Fehlerquellen durch verlorene oder unleserliche Bons ausgemerzt. 

Unterschieden wird dabei das Küchenmonitoring und das Schankmonitoring. Auch wenn beide systeme die gleiche technische Grundlage haben, so können sie doch durch unterschiedliche Arbeitsabläufe definiert werden.

Küchenmonitoring

Das Küchenmonitoring bildet die Abläufe in der Küche ab. Dabei sollten zwei unterschiedliche Herangehensweisen unterschieden werden. Soll in der Küche annonciert werden, so sollte das Küchenmonitoring so konfiguriert werden, dass diese Arbeitsabläufe diesen Ablauf wiederspiegeln. Ein bonierter Artikel wird zunächst annonciert, die Posten bestätigen dies, und der Bon wird erst gedruckt, wenn die Posten mit ihrer Arbeit fertig sind. Wir ohne Annoncieren gearbeitet, so reicht unter Umständen schon ein klick auf dem Monitor, um den Bondruck auszulösen. 

Schankmonitoring

An der Schänke/Theke wird sehr selten mit Annoncieren gearbeitet. Viel wichtiger ist hier die Sortierung der Bons nach Kellner, so dass der Kellner, der gerade an der Schänke ankommt möglichst schnelle alle seine Getränke bekommen kann. Auch dieser Arbeitsablauf kann im Amadeus II Monitoring schnell und einfach definiert werden. 

Bondruck

Ob Sie überhaupt noch Bons drucken wollen oder ganz darauf verzichten können (wenn zum Beispiel auch auf der Serviceseite ein Monitor hängt, so dass der Service keine angelegten Bons an den Tellern mehr benötigt) liegt bei Ihnen. Bei welchem Status im Monitoring die Bons gedruckt werden sollen entscheiden sie pro Monitor. Sollten sie sich komplett gegen den Bondruck entscheiden, brauchen sie sich keine Sorgen mehr um Drucker zu machen, sie werden schlicht nicht mehr benötigt. Stornobons müssen in diesem Fall auch nicht aufbewahrt werden, sofern der Ablauf in der Küche schlicht keinen Bondruck vorsieht. 

Mengenkontrolle der Artikel

Zusätzlich zur Anzeige der Bons und Drucksteuerung kann die Mengenkontrolle von jedem Artikel im Küchenmonitoring gesteuert werden. Ist ein Artikel ausverkauft, kann er gesperrt werden und kann direkt danach nicht mehr boniert werden. Bis hin zur mobilen Kasse, die Sperrung erfolgt in Echtzeit.

Begrifflichkeiten

Im Amadeus II Küchenmonitoring gibt es Verschiedene Vorgangsstufen, „Zonen“ genannt, in denen sich ein Artikel befinden kann. Diese sollen im Folgenden definiert werden und werden in der gesamten Dokumentation so verwendet. Die Abbildungen (Icons) sind die von uns vorgeschlagenen Icons, können aber jederzeit durch von ihnen vorgegebene Bilder ersetzt werden. 

 

Wartezone

In diesen Bereich können Artikel/Tische geschoben werden, die zurückgestellt werden sollen. Artikel in diesem Bereich wandern ans Ende der Liste, egal, in welcher Reihenfolge sie Boniert wurden.

 

Eingangszone

Der „Posteingang“. Alle Artikel/Tische landen, nachdem sie boniert wurden, in dieser Zone.

 

Aufrufzone

Hier wird der Bon vom „nicht angenommenen“ Zustand in den „angenommenen Zustand“ verschoben.

 

Arbeitszone

Nach dem Annoncieren der Artikel/Tische werden diese in die Arbeitszone verschoben. Artikel/Tische in dieser Zone werden gerade produziert.

 

Servicezone

Stellt symbolisch den Küchenpass dar. Fertig produzierte Artikel/Tische werden hier hin verschoben. In der Regel wird auch mit dem Verschieben in die Servicezone der Bondruck ausgelöst.

 

Außenzone

Nachdem die Artikel vom Service an den Tisch gebracht wurden werden sie in diese Zone verschoben. Artikel in dieser Zone werden im Monitoring nicht mehr dargestellt.

Die Monitore werden in Haupt- und Nebenmonitore unterteilt. Auf einem Hauptmonitor werden alle Artikel eines Tisches dargestellt. Er wird meist zum Annoncieren genutzt. Auf den Nebenmonitoren werden zwar auch alle Artikel dargestellt, aber die für diese Station relevanten Artikel werden hervorgehoben.