Bei den Dienstplaneinstellungen finden Sie die Grundeinstellungen zum allen Dienstplänen. Außerdem können Sie hier weitere Dienstpläne anlegen. Die Zahl der Dienstpläne in Amadeus360 ist nicht begrenzt!

Die ersten 12 Dienstpläne (und somit auch Bereiche) sind fest vorgegeben, die häufigsten in einem gastronomischen Betrieb vorkommenden Bereiche sind schon für Sie angelegt. In vielen Fällen brauchen sie also keine weiteren Dienstpläne anzulegen. Wundern Sie sich bitte nicht, dass es hier auch Bereiche/Dienstpläne für Urlaub oder Krank gibt. Die Bereiche/Dienstpläne in Amadeus360 dienen in der Zeiterfassung auch für die Zuweisung der Ist-Arbeitszeit zu den Bereichen. Und da kann ein Mitarbeiter auch im Urlaub gewesen sein. 


Die einzelnen Felder im Detail: 

  • Bereichsname global: Diesen Wert können Sie nicht verändern. Er dient vor allem dazu, innerhalb von Restaurangruppen sicherzustellen, dass die Bereiche immer auf den gleichen Nummern liegen. Nur so ist ein Vergleich von Zeiten und Dienstplänen über Restaurantgrenzen hinweg möglich. 
  • Bereichsname bei mir: Hier können Sie den Dienstplan/Bereich so benennen, wie sie wollen. Es empfiehlt sich die Bereiche zumindest ähnlich den globalen Bereichen zu benennen, um eine gewisse Vergleichbarkeit zu erhalten. 
  • Dienstplanname: Analog dem Bereichsnamen können Sie hier den Namen des Dienstplans anpassen. 
  • Tätigkeitsschlüssel: Mit welchem Tätigkeitsschlüssel sollen Mitarbeiter aus diesem Bereich in die Lohnbuchhaltung übergeben werden?
  • Anzahl Schichten: Wie viele Schichten benötigen Sie am stärksten Tag maximal in diesem Dienstplan? Wenn Sie z.B. an einem Samstag über den ganzen Tag verteilt insgesamt 7 Leute im Service brauchen, dann muss hier eine 7 eingetragen werden. 
  • Standardanzeige: Wie viele Wochen im Voraus soll der Dienstplan standardmäßig angezeigt werden? Weniger Wochen anzuzeigen kann die Übersichtlichkeit fördern, kann aber auch dazu führen, dass sie den Zeitraum oft ändern müssen, wenn sie bei kleinen Dienstplänen den Überblick über mehrere Wochen haben möchten. 
  • Wochenbeginn: An welchem Wochentag beginnt Ihre Arbeitswoche? Dies dürfte in den meisten Fällen "Montag" sein. Es gibt aber auch Fälle, in denen Sonntag oder Donnerstag (z.B. in Kinos) ausgewählt wird. 
  • Zusatzzeile: Soll beim Bearbeiten des Dienstplanes eine zusätzliche Zeile für abweichende Zeiten und Bemerkungen standardmäßig eingeblendet sein oder lieber in einem Pop-up verborgen werden. Ersteres beschleunigt das bearbeiten, wenn Sie oft mit Zusatzinformationen arbeiten, zweiteres ist übersichtlicher. 
  • Guttage: Wenn Sie in Ihrem Betrieb mit Guttagen arbeiten, dann sollten sie diese Option aktivieren. Guttage stellen ein separates "Konto" eines Mitarbeiters dar, auf dem er statt Überstunden ganze Tage sammelt, die er als Freizeitausgleich abfeiern kann. 
  • Format: Die in der Einleitung beschriebene "Philosophie" des Dienstplanes: Zeilen nach Mitarbeitern bedeutet, dass in der ersten Spalte die Mitarbeiter stehen und bei den Wochentagen die Uhrzeiten eingetragen werden, Zeilen nach Schichten schreibt die möglichen Schichten in die erste Zeile und trägt die Mitarbeiter bei den Wochentagen ein. 
  • Umsatzbezug: Eigentlich eine Controlling-Einstellung: Hier kann definiert werden, zu welchem Umsatz die Arbeitsstunden aus diesem Bereich in Bezug gesetzt werden sollen, um die Effektivität zu berechnen. 
  • Effektivität: Soll die Effektivität für diesen Bereich überhaupt berechnet werden?
  • Aktiv: Entscheidet, ob dieser Dienstplan angezeigt wird oder nicht. 
  • Personen bearbeiten: Analog zur Einstellung bei den Mitarbeiterstammdaten/Nutzerrechten können Sie hier für alle Mitarbeiter festlegen, ob sie am entsprechenden Dienstplan Teilnehmen dürfen oder den Dienstplan gar bearbeiten dürfen. 
  • Label und Anfangszeiten: In dieser Maske können Sie die Standardschichten festlegen, mit Anfangs- und Endzeit für jeden Wochentag. Diese Einstellungen sind vor allem für die Sperrzeiten und für die Übernahme der Dienstplanzeiten in die Zeiterfassung wichtig.